Tag 12 (Liebeslaube – Markgrafenheide)

Ausserplanmäßiges Frühstück auf dem Campingplatz mit Kaffee, Frühstücksei, Heidelbeertorte, etc.

Der Anteil der elektirsche Traktion nutzender sogenannter Fahrradfahrer lag bisher zirka bei 70-80 %, dies änderte sich heute. Freundlich winkende, Traktoren mit Blumen schmückende Erntehelferinnen der Erdbeergroßindustrie nutzen offensichtlich für den Weg vom Stockbett zum Ernteeinsatz richtige Fahrräder.

Einige wenige echte Fahrräder der fleißigen und sehr fröhlichen Erdbeerpflückerinnen.

Beim benutzen des Ostseeradweges riskierten wir teilweise ALLES.

Zum Glück erreichten wir die fein herausgeputzte Hansestadt Wismar trockenen Fußes. Es ergab sich ein zweites Frühstück.

Wismar nicht viel mehr darüber, außer dass es ein sehr altes Haus ist

Wir verließen die Stadt mitten durch das Zentrum der Werft- und Holzpelletindustrie Richtung Salzhaff. Ziemlich idyllisch, wenn man bei dem ständigen Auf und Ab noch Augen dafür hat.

Blick über das Salzhaff

In Rerik spiesen wir im Gasthaus des Meeres zwei Wildschweingulasch. Wir wussten genau was wir taten.

Hernach spielte uns Freund Petrus ein vortreffliches Ständchen in Form von reichlich Wasser von Oben. Nach einigen Kilometern erreichten wir einen bereits teilgefüllten Unterstand und gesellten uns dazu. Wir harrten der Dinge und erzählten Schwänke aus vergangenen Tagen.

In Kühlungsborn versuchte man uns mit Riesenrad und Jahrmarktklabauter an der Weiterfahrt zu hintern. Wir lehnten gerne ab.

All die Ostseebäder scheinen nicht für uns gemacht. Es zog uns weiter Richtung Warnemünde. Hier nutzten wir die Fähre zum übersetzen.

Warnemünde

In Markgrafenheide nutzen wir eine Ausspanne zum Ausspannen. Wieder tafelten wir italienisch. Es gab Tortelini nach altem abruzzischen Originalrezept, gegart in einer vortrefflichen Brühe. Mit Kräuterbutter und geriebenen Edammer ergab sich somit ein Gaumenschmauß für 7 € vom Netto.

Vortreffliche, gute Küche. Von frischem Seifenduft umgeben, vertrauen wir uns nun der letzten Nacht an.


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