Die Nacht war geprägt von Schreierei aus Vogelschnäbeln. Um 4:59 Uhr entschieden wir uns für eine Verlängerung der Nachtruhe um 30 min. Gut so. Das Zelt war nasser als der Main.

Die Sonne begrüßte uns wie die fränkische Küche sein soll, voll und übbig. Traumhafte Wege durch die Weinhänge auf Quittenlehrpfad auf Prosselsheim und damit einem angemessen Frühstück entgegen.






Die Region fiel durch die uns begegnenden Menschen auf. Alle waren extrem aufgeschlossen und freundlich. Ob das am Weingenuss liegen kann? Unser Schuhe hatten es ziemlich eilig. Wir machten uns für die Zivilisation in der Kürnach bereit, das heißt wir gaben unser Bestes. Die Kürnach auch.



Geschniegelt und gebügelt eilten wir der Residenzstadt Würzburg entgegen.

Wir verließen das wunderbare Tal der Kürnach und kämpften uns durch die Verkehrsplanungssünden der 1970er Jahre.

Exakt nach 464 km erreichten wir Bahnsteig 7 in Würzburg Hbf.
Wir hatten bis 14:00 Uhr die Strecke hinter uns gebracht, welche wir üblicherweise erst gegen 18:00 Uhr bewältig haben.

Nun sitzen wir nach den 31 Tageskilometern im Zug und genießen die Salate und Getränke aus dem Bocksbeutel.


Bis spätestens nächstes Jahr.
Schreibe einen Kommentar zu Lorenz Antworten abbrechen