Wir verbrachten gänzlich unterschiedliche Nächte. Plamen: gerädert, unausgeschlafen aber friedlich und frohen Mutes. Kuno: ausgeschlafen, Jungbrunnen genossen aber auch friedlich und frohen Mutes. Herrliches Frühstück (erstes) in der Morgensonne. Verzögerter Aufbruch um 7:00 Uhr.

Wunderschöner halbschattiger Weg durch Kulturlandschaft.

Jetzt 9:00 Uhr in Lindow/Mark bei Dirk im Bistro am Marktplatz. Klasse Frühstück (zweites).

Der weitere Weg wird uns entlang des Rheinsberger Rhin führen. Wir hoffen, dass die Mückenpopulation nicht schon hungrig auf uns wartet. Wir sind uns sicher, dass in Rheinsberg bereits fleißig Dienstleister der Nahrungsmittelzunft in Töpfen leckere Habseligkeiten vergegenständlichen.

Bis dann.

Der Weg von Lindow nach Rheinsberg verlief in einer lichten Heide und wir transpirierten heidenmäßig. Glücklicherweise war der Weg diesmal nicht zu verfehlen. Das Ende des Weges war schon am Anfang zu erkennen (ca. 10 km).

Aus gutem Grund wurden wir unterwegs am Rheinsberger Rhin durch einen Jagdausübungsberechtigten zur körperlichen Grundreinigung aufgefordert. Wobei es dabei um unsere Körper und nicht seinen ging. Wir folgten dieser Aufforderung.

Ein anwesender Salmonidenfischer beobachtete unser Treiben in großer Sorge für den Fortbestand seiner angestrebten Trophäen. Die Sonne schlürfte förmlich die glitzernden Wasserperlen von unseren „gestählten Astralkörpern“ (ja ja – subjektive Wahrnehmung).

Nach einem Speed-Nickerchen zogen wir frisch in Körper und Geiste Rheinsberg entgegen, die dampfenden Töpfe vor Augen.

Der Fleischer am Hauptplatz in Rheinsberg hatte in gar vielen Töpfen gerührt, wir entschieden uns für eine geklärte Brühe vom Lübzer Hopfen, als Vorsuppe und Gruß aus der Küche. Als Beilage wählten wir „Goulasch, Kartoffeln und Rotkohl“. Nachtisch war auch vorhanden.

Wir werden in Kürze grenzüberschreitenden Verkehr in Richtung MeVoPo haben. Damit sind zwei der drei Bundesländer abgehakt. Derzeitiger heutiger Kilometerstand 28,1 (14:30 Uhr). Trotz der morgentlichen Verspätungsstunde geht also noch Einiges.

Wenn Netz im Wald, gibts Meldung bald.

In Zechliner Hütte haben wir die versprengten verbliebenen Aktiven einer Einheit der Militärhochschule Zittau getroffen. Durch einen Melder wurde den Offizieren a. D. berichtet, dass wir bereits am Morgen in Lindow gesichtet wurden.

Irgendwie scheinen wir aufzufallen. Ein Sturzbier zur Stärkung und weiter ging es Richtung Luhme. In Luhme Abendessen klassisch (Bockwurst und Bier). Und schon wieder sehr angenehme Gesprächspartner (Ein Chemiker und eine Geschäftsführerin aus Leuna, beide schon im Ruhestand). Frösche waren angekündigt, Mücken wurden geliefert,

deshalb im Laufschritt zum Mössensee, Frisch gewaschen schnell ins Zelt. Die Mücken sind hier extrem krasssssss.

1 Kommentar

  1. Kerstin Kramer

    Grüsse aus Teich`dorf, wir verfolgen Eure Wanderschaft und bewundern Kunos Ausdrucksweise, dass muss man erstmal können, als wenn es der alte Goethe geschrieben hätte (fast). Viel Spaß in der nächsten Zeit und im Interesse der Menschheit fleißig waschen…..
    Tschüssi, Kerstin und Falk.

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