Tag 5 Möllenhagen – Aalbude

5:10 Uhr und Petrus hatte noch Probleme mit der Wasserhaltung. Der Typ hat heute wohl lange Nachtschicht.

Gut, wir schlafen also aus. 8:00 Uhr aufstehen, Abfahrt war 8:30 Uhr. Natürlich hatte es aufgehört mit regnen. Tja, manchmal gewinnt man und manchmal verlieren die Anderen. Die Luft war traumhaft und die mecklenburgische Schweiz ist einfach nur phantastisch. Mental fühlten wir uns eher wie Tag 3. Für alle die noch keine längere Tour gemacht haben, Tag 3 läuft meist unrund.

Frühstück aus der Umme in Kittendorf (super alte Kirche, schönes Schloß).

Weiter ging es durch Felder, Wiesen und Laubwälder nach Reuterstadt Stavenhagen.

Dort Mittagsverköstigung und Proviantzuladung.

Wir hatten heute Abend einen Termin beim Fährmann in Aalbude. Ein Mann, dem der Feierabend heilig ist. Dieser war für 20:00 Uhr geplant. Es galt also die wenigen 23 km in vier Stunden zurückzulegen. Eine echte Herausvorderung. Das Orga-Team hatte aber noch zusätzliche Finessen in peto. Am Kummerower See entpuppte sich ein in der Karte sehr entspannt aussehenden Seeweg als 1a adventure, survival Parcours. Gefühlt hatten wir auf 6 km mindestens 1200 Höhenmeter zu bewältigen.

Ein ständiges Auf und Ab. Wir waren klitsch nass, aber wir konnten den Fährmann noch während seiner Arbeitszeit besuchen.

Nach der üblichen kurzen Fragerunde (Wer, wo, was, wie und vor allem WARUM) stand für ihn die Entscheidung fest: „Verrückte fahren umsonst!“. Wir nahmen dankend an.

Auf der anderen Seite der Peene angekommen zogen wir sofort blank und wuschen unser Astra(l)körper. Durch diese Aktion wurden mehrere Bieber angelockt. Wir werden nach dieser Tour veterinär-biologische Untersuchungen durchführen lassen, in wieweit unsere Pheromone auch Bieber locken. Nach dem Waschen haben wir unsere Hintern nicht mehr hoch bekommen und zelten jetzt im Biergarten der Kneipe, welche heute Ruhetag (Montag) hat. Und nun, liebe Leserschaft, zum Eigentlichen: Wir müssen uns bei Euch inständig für unsere heutige Schlechtleistung von lediglich 44,5 Tageskilometern entschuldigen. Vielleicht könnte der späte Aufbruch eine Ursache dafür sein. Wir geloben Besserung.

Bis morgen.

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