Tag 13 (Letzter Tag)

Unbehälligt von strafrechtlichen Konsequenzen durch Amtsträger örtlicher Vollzugsorgane verschliefen wir eine stürmische Nacht mit Regen (damit sind hoffentlich alle Unklarheiten bezüglich des  Adjektives ausgeräumt) am Deich.

Das Nebelhorn der MS Rudolf Breitscheid (Deutfracht Deutsche Seereederei) trötete uns um 6:40 Uhr aus den Daunen. Dank des einsetzenden „Nieselpiesel“ starteten wir nüchtern, obwohl wir immernoch ein Sternburg Export mit uns führten. Der Sturm stand Lee und bließ uns rücklinks den Deich entlang gen Wustrow.

Unterwegs konnten wir Live miterleben, wie hier die Klippenkotzerzunft der Retdachdecker so arbeitet. Offensichtlich wird zuerst das Ret zum Bauprojekt verklappet und dann per Sturm aufs Dach befördert. Dort müssen die Jungs das Zeug nur noch schnell fest takkern.

Kann aber auch sein es verlief irgendwie umgekehrt. Das blieb offen und wir schlenderten, lasziv wie immer, weiter nach Ahrenshoop.

Dort Umfangreiches Frühstück beim Bäcker.

Ein Magdeburger Segel-Seebär überreichte uns, nach kurzer Einführung unsererseits in die Techniken einer Allroad (1WD) Schubkarre, eine Insiderlektüre zur Vorbereitung auf das vor uns liegende Strandleben. Diese Schund- und Schmutzliteratur aus dem VEB Tourist Verlage Berlin – Leipzig aus dem Jahre 1982 führten wir uns bei einer kurzen Rast im Darßer Mückenpfuhl zu Gemüte.

Gut vorbereitet auf das was jetzt kommen wird, nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff.

Kurz vorm Finale auf dem Regenbogencamp war es uns vergönnt noch die Welt zu retten. Eine liegen gebliebene Darßbahn benötigte abschleppmäßige Ersthilfe. Wir nahmen dankend an.

Schlag 13:00 Uhr diffundierten wir, Schubbi voran, durch die Doppeldüne.

Fertsch!!!!

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